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GESCHICHTE

Die Herdade dos Alfanges liegt in der Nähe des Dorfes Vila Nova da Baronia im Alentejo, einem Ort, der einst zur historischen Baronie von Alvito gehörte – der ersten Baronie Portugals, die 1475 von König Afonso V. für João Fernandes da Silveira geschaffen wurde.

Das Dorf beherbergt die Igreja Matriz de Nossa Senhora da Assunção aus dem 16. Jahrhundert, die manuelinische Ponte do Azinhal und den Pelourinho – eine steinerne Gerichtssäule auf dem Hauptplatz, die einst für königliche Autorität und Gerechtigkeit stand. Diese Wahrzeichen spiegeln die historische Bedeutung des Ortes in der Region wider.

In der Umgebung gibt es zahlreiche römische Ruinen aus der Zeit der römischen Besatzung. Auch die Mauren und Araber lebten hier bereits im 9. Jahrhundert.

Die Herdade dos Alfanges – was „Gut der Alfanges“ bedeutet – wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Der Name „Alfanges“ leitet sich vom arabischen Wort „alfanje“ ab, das ein gebogenes Schwert bezeichnet.

Der Hof umfasst rund 90 Hektar mit jahrhundertealten Olivenbäumen, Korkeichen, Steineichen und Weideflächen, auf denen das ganze Jahr über Schafe grasen.

Seit unserer Ankunft im Jahr 2017 haben wir uns auf die Wiederherstellung des Landes konzentriert, die Pflege der Bäume, den Bau einer eigenen Olivenmühle und die Eröffnung zweier Gästehäuser.

Jeden Herbst ernten und pressen wir unsere Oliven zu biologischem, kaltgepresstem nativem Olivenöl extra, das bereits mit Goldmedaillen ausgezeichnet wurde.

Die Region, in der sich die Herdade dos Alfanges befindet, heißt Alentejo, was „jenseits des Tejo“ bedeutet. Sie gilt als das landwirtschaftliche Herz Portugals – mit weiten Landschaften voller Korkeichen, Olivenhainen und Weinbergen, durchzogen von uralten Megalithkreisen und Dolmen.

Im Zentrum liegt Évora, eine UNESCO-Weltkulturerbestadt, in der sich römische, maurische und Renaissance-Einflüsse begegnen. Weiß getünchte Dörfer, langsam gekochte Gerichte und vollmundige Weine bestimmen hier einen Lebensrhythmus, der Gäste einlädt, zur Ruhe zu kommen und die Zeit zu vergessen.

Einige Besucher sprechen auch vom „Bovis-Energiewert“ der Gegend – ein Begriff aus der Radiästhesie. Zwar ist dieses Konzept wissenschaftlich nicht anerkannt, doch manche berichten, dass sie auf unserem Land besonders gut schlafen, entspannen und sich energetisch aufladen können.

Wir laden unsere Gäste ein, die Atmosphäre selbst zu erleben – und sich ihr eigenes Bild zu machen.

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